Die nervigen Anrufe bei denen man mitgeteilt bekommt, dass man das große Los gezogen habe und man nur noch eine 0900er Nummer wählen müsse um den Gewinn zu „bestätigen“ kennt man ja schon. Heute gab es aber mal was neues! Eine Tonbandstimme teilte mir mit, dass mir jemand aus meiner Nachbarschaft eine Nachricht auf www.nachbarschatspost.com für mich hinterlegt habe. Um die Nachricht einzusehen muss man sich „lediglich“ anmelden und einen persönlichen Code für die Nachricht eingeben. Schaut man sich die Startseite allerdings etwas genauer an, findet man nach einigem Suchen auch schon den Hacken. Bei einer Anmeldung bei „nachbarschaftspost.com“ entstehen nämlich nach 14 Tagen kosten i.H.v. immerhin 9 € im Monat. Und irgendwie bezweifle ich auch, dass mir eine attraktive Nachbarin dort eine persönliche Nachricht hinterlassen hat.
Schlagworte: Nachbarschaftspost, Nachricht
Mai 8, 2008 um 9:45 |
Und wer sich dort anmeldet, wie ich auch gemacht habe, kann man die 14 Tage Frist gar nicht nutzen, weil die Seite bei Mitgliedschaft auflösen sofort nicht funktioniert und unterlegte E-mail für Widerruf existiert auch nicht. Da die Vertreiber schon mit dem Anruf deutsches Recht verletzt haben, können Sie auch keine zwingen die Rechnung zu bezahlen. Vor allem die sind gar nicht in Deutschland. Und zu dem in Mahnung erwähnten Gerichtsprozess wird es sowie so nie kommen. Also Finger weg von der Seite.
Juni 16, 2008 um 14:12 |
Meine Freundin hat sich auch dort angemeldet. Kann ich ihr raten die Rechnung einfach zu ignorieren? Immerhin 59 Euro wollen die Herren fuer den tollen Dienst von ihr haben.